Was wurde aus Claudia’s Ding in Geilenkirchen?

Sendungstitel: Claudia macht ihr Ding – mit oder ohne Rosin
Staffel: 9
Sender: Kabel eins
Erstausstrahlung: 2016

Die Ausgangslage

Claudia Ulrich betreibt seit 2,5 Jahren den kleinen Imbiss „Claudia’s Ding“ in einem Industriegebiet in Geilenkirchen. Zuvor hatte sie dort 3 Jahre gearbeitet. Doch ein Unternehmen zu führen hat sie sich leichter vorgestellt. Zwar hat sie laut eigenen Angaben genug Gäste, aber es bleibt am Ende des Tages kein Geld in der Kasse. Claudia fehlen alle Grundlagen um ein Unternehmen zu leiten. Sie arbeitet 15 bis 16 Stunden am Tag, und hat kaum Zeit für ihre Familie. Die Schulden belaufen sich auf 50.000 Euro.

Auf der Speisekarte von Claudia’s Ding finden sich ganze 72 Gerichte. Diese werden auf Wunsch auch mit einem Lieferservice an Kunden ausgeliefert. Dafür zuständig ist Claudias Vater. Die Mutter hilft dagegen direkt im Imbiss mit. Und auch der Bruder unterstützt Claudia mit unternehmerischem Wissen. Die einzige Person welche nicht zur Familie gehört, ist Koch Björn.

Claudia behauptet, dass wirklich alles frisch gekocht wird.

Beim Testessen werden 32 Punkte erreicht.

Was wurde gemacht?

Frank Rosin merkt, dass doch nicht alles ganz frisch zubereitet wird. So werden z.B. Fertigsaucen verwendet. Im großen und ganzen wird aber manches richtig gemacht, wie Rosin anmerkt.

Der Sternekoch redet auch mit Claudias Eltern. Diese wollen eigentlich gar nicht mehr für ihre Tochter arbeiten, und tun dies nur aus Liebe zu ihr. Frank Rosin wirft der resoluten Claudia vor, die Liebe ihrer Familie auszunutzen. Sein Ziel ist es, dass die Eltern nicht mehr für sie arbeiten müssen, und ihren verdienten Ruhestand genießen können, was sie laut eigener Aussage auch wollen.

Frank macht gemeinsam mit Claudia eine Konkurrenzanalyse. Sie probieren die Gerichte eines weiteren Imbisses, welcher nur 500 Meter von Claudia’s Ding entfernt ist. Um sich von der Konkurrenz abzuheben sollen in Claudia’s Ding identische Gerichte weitgehend von der Karte genommen werden. Auch Nudeln und Burger werden gestrichen. Insgesamt sollen 30 Gerichte wegfallen. Außerdem werden Passanten auf der Straße befragt, was sie sich in einem Imbiss erwarten. Obwohl Claudia häufig emotional und beratungsresistent reagiert, ist sie bereit diesen Weg mitzugehen.

Doch es müssen auch schmerzhaftere Einschnitte vorgenommen werden. Frank macht Claudia klar, dass der Lieferdienst eingestellt werden muss. Sie verdiene damit kein Geld.

Ein Umbau soll das Lokal wieder attraktiv machen. Der Imbiss erhält von Rosins Restaurants neue Küchengeräte, moderne Lampen und einen neue Außenanstrich.

Nach einigen Tagen Abwesenheit kehrt Frank Rosin wieder zurück nach Geilenkirchen. Dort erfährt er von Claudia, dass diese noch einmal über bereits einige beschlossene Punkte diskutieren möchte. So will sie weiterhin Burger anbieten und den Lieferdienst beibehalten. Konfrontiert mit der Aussage, dass ihre Eltern nicht mehr arbeiten wollen, entgegnet Claudia dass dies nicht stimme. Frank redet daher mit Claudias Vater um sich noch einmal bestätigen zu lassen, dass dieser tatsächlich nicht mehr Essen ausliefern möchte. Doch Claudia verleugnet die Realität.

Später folgt ein Termin beim Steuerberater. Dieser stellt Claudia vor die Wahl ob sie ihren Laden schließt, oder alles anders als bisher macht. Für Claudia ist klar, dass sie weitermachen möchte. Bei dem Gespräch wird auch klar, dass sie mit Geschäftszahlen nichts anfangen kann, und diese Arbeiten immer an ihren Bruder abgegeben hat. Bei der Rückfahrt sucht sie ein 4-Augen-Gespräch mit Frank. Sie gibt zu verstehen, dass sie ihre Fehler einsieht, und auf seine Hilfe zählt.

Doch Frank Rosin will für dieses Projekt keine Verantwortung übernehmen. Er sieht in Claudia keine Unternehmerin und bietet ihr höchstens an, einen Unternehmerkurs zu bezahlen. Der Einsatz wird an dieser Stelle abgebrochen. Nur die Umbauarbeiten werden zu Ende gebracht.

Claudia’s Ding geschlossen oder offen?

Sechs Monate später ist noch einmal ein Kamerateam von Kabel eins zu Gast. Noch immer hat der Imbiss geöffnet, und man erfährt, dass Claudia doch einige Ratschläge von Frank Rosin befolgt hat. Der Koch wurde inzwischen entlassen und durch eine Aushilfe ersetzt.

Entgegen Franks Rat gibt es noch immer einen Lieferservice, der zudem von Claudias Vater betreut wird. Aber auch hier gab es Optimierungen: Geliefert wird nur noch an Firmen im Umkreis von 5 Kilometer und zur Mittagszeit.

Claudias Mutter arbeitet zwar auch noch im Imbiss, allerdings nicht mehr so hart wie früher. Sie ist zuständig für Vorbereitungen. Alle 4 – 6 Wochen soll ein „Außen-Event“ stattfinden.

Gegenüber der Presse kritisierte Claudia das Vorgehen von Rosins Restaurants. Frank Rosin sei nur vor der Kamera charmant gewesen und es hätte ihr in Wahrheit nie jemand helfen wollen.

Claudia’s Imbiss ist bei Facebook mit 3,5 und bei Google mit 4 Sternen bewertet.

4 Kommentare

  1. Habe diese Folge und auch die Nachfolge Situation angesehen und im Internet recherchiert. Unglaublich. Ein Nonsens und Kokolores. Eine Frechheit bzw. Gemeinheit von dieser Frau. Sagen wir es so. Ein Menschentyp der immer anderen Menschen für seine Uninformiertheit und Unwissenheit für seine Lebensfrustratioen verantwortlich machen möchte. Nicht weniger der versuchet seine Umgebung in sein Leben einzubeziehen und schlicht für seine Zwwecke auszunutzen. Im Endeffekt letztklassige menschliche Verhaltensweisen. Mehr ist dazu nicht zu sagen.

  2. Mir bleibt ein Rätsel, warum in solche Klitschen soviel investiert wird.Die Frau hat keinen Plan,ist beratungsresitend,der Koch entlassen, war klar, der konnte was und kostet was.Aber es reicht heute ,einen Frikalen Crashkursus zu belegen und schon läuft der Laden. Lass es Frank,Dein bemühen in Ehren, sie hat es nicht verdient

  3. Die Frau war nicht nur kaaken Dreist verstanden hat die gar nichts. Das Frank Rosin sauer geworden ist kann ich verstehen. War gönnt die ihren Eltern nicht ihren Ruhestand. Die blöden Antworten hätte man sich auch sparen können. Jetzt hat sie ja alles neu und micv wundert es das sie noch auf hat. Da kann doch was nicht stimmen. Da hätte Frank einem anderem helfen können der es mehr zu schätzen weiss.

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